Ich mache gerne selber Nudeln. Mit ganz einfachem Teig – gleiche Teile Mehl, Hartweizengrieß und kaltes Wasser. Gelingt immer! Meistens werden es Ravioli (Ich habe mir vor Jahren bei
Duikelman in Amsterdam ein Raviolibrett gekauft – eine sehr gute Investition!), diesmal wollte ich Tortellini!
Den Teig habe ich mit der Nudelmaschine bis auf Stufe 5 gewalzt und dann rund ausgestochen (übrigens einer meiner Lieblinge in der Küche,
Julie – die runden Formen in vielen Größen, waren auch eine lohnende Investition :) Die Füllung bestand aus einer Ziegenfrischkäserolle (kann man entweder direkt mit Kräutern kaufen oder aber natürlich saisonal frische dazuhacken!), einer Packung Ricotta, Saft einer halben Zitrone, eine Handvoll fein geriebenem Parmesan, Salz, Pfeffer und etwas Honig. Sehr lecker! Könnte ich mir auch gut auf einer
Stulle von Jeanny vorstellen, wenn ein Rest übrigbleiben würden ...
So aber füllte sich Reihe um Reihe – Teigrand mit etwas Wasser befeuchten, ein wenig Füllung in die Mitte, zusammenklappen und dann die Enden zusammenführen, wieder mit etwas Wasser verkleben, fertig – und alles wanderte in den Kochtopf und wurde restlos verputzt! Zusammen mit etwas Broccoli, Frühlingsziebeln, Kirschtomaten, vorher in Olivenöl angebraten und alles zart mit Parmesan berieselt ... hach, was für ein Genuss!
Übrigens, falls tatsächlich etwas von den schon gekochten Tortellini übrig bleiben sollte ... sie schmecken auch vorzüglich gebraten :)
Ui, danke für eure lieben Kommentare – und lustigen Assoziationen, Fräulein :) Für alle, die es noch nicht ausprobiert haben: Nudeln machen ist einfach und geht eigentlich auch recht flott (man muss ja nicht füllen, einfach den Teig ausrollen und in ungleichmäßige Streifen schneiden ist auch super und schmeckt fein). Ist definitv kein Hexenwerk und auch keine Tagesbeschäftigung!!